Sonne im Herzen

Nebel wallt auf.
Ich kann nicht weit sehen. Es ist kalt und meine Augen tränen.
Es schleppt sich die graue Suppe so schwer.

Das Lähmende schleicht sich in mein Inneres.
Alles wird träge, scheint so fahl.
Gleichmachender Trott bestimmt die Tage.

Nebel wallt auf.
Es fehlt das Spontane, Überraschende und Freundliche.
Wo ist der Gesang? Wo die Freunde? Wo Tanz und Musik?

Aber ich weiß, was hinter dem Vorhang liegt.
Der Nebel verbirgt, aber das meist nicht lange.
Ist er nicht Vorbote zu Sonne und Glanz?
Bereitet er nicht der Strahlenden die Bühne?

Und jetzt schon trage ich Sonne im Herzen.
Freude, oh Freude auf das, was kommen wird!

Wo bin ich jetzt?!

oder leaving your comfort zone.

Ja, klar, immer noch Pandemie. Wenn ich mich nicht gerade mit Netflix auf dem Sofa rekele, erledige ich eine Menge Dinge.
Jetzt wurde mir klar, dass es so viel mehr neue Dinge sind, die ich tue. Da darf man ruhig mal reflektieren. Vor einiger Zeit noch weiß ich, dass ich mir eine extra „bucket list“ erstellte, um meine Träume nicht aus den Augen zu verlieren.

Das stand dann (so ungefähr):

  • Picknick am Isarstrand mit der family
  • Skiferien in den Dolomiten *seufz*
  • mehr Ausstellungen besuchen *seufz*
  • lecker Essen gehen *seufz*
  • mehr Zeit zum Lesen (das hab ich nun davon)

und garantiert noch viele spannende, unterhaltsame Dinge …

Ok, jetzt sitze ich dahoam, aber nicht alleine. Und eben das brachte mir doch eine Vielzahl neue Beschäftigungen ein.

Neu für mich:

  • Schneefräse bedienen
  • Holzhacken
  • nächtliche Krankenhausfahrt (war nichts allzu Ernstes)
  • Haarschneiden (die Weitsicht meines Mannes ließ uns recht bald einen Langhaarschneider ordern)
  • tägliches abwechslungsreiches Kochen für vier Pubertiere
  • Mani- und Pediküre bei mir selber – bin noch erstaunlich beweglich (danke, Yoga!)
  • Ingwer-Shots für die Immunabwehr eingekocht
  • Schneeschuhwandern
  • Langlaufen
  • Photobearbeitung für diverse Karten und Online-Grüße

Tja, jetzt hab ich zwar nicht meine Träume so ganz gelebt, aber wesentlich mehr erlebt, als ich dachte – und es ist ja noch nicht aller Tage Abend.