Frühling? Sommer?!

Zeit für ein Frühlingsgedicht.

Obwohl es sich schon wie Sommer anfühlt. Die Bauern und Landwirte stöhnen: Es ist viel zu trocken!

Wir Städter freuen uns über die Sonnentage, laue Luft, wenig Feuchtigkeit. Die Tiere ächzen, die Viehhalter jammern.

Kann das Wetter es je allen recht machen?

Scheint unmöglich.

Der Frühlingsabend

Beglänzt vom roten Schein des Himmels bebt
Am zarten Halm der Tau,
Der Frühlingslandschaft zitternd Bildnis schwebt
Hell in des Stromes Blau.

Schön ist der Wiese Grün, des Tales Gesträuch
Des Hügels Blumenkleid,
Der Erlengang, der schilfumkränzte Teich,
Mit Blüten überschneit.

Schön ist der Quell, der Hain, der Abendstern,
Der Baum, der Kühlung taut,
Und alles, was mein Auge, nah und fern,
Dankweinend überschaut!

Friedrich von Matthisson 1762-1831

 

Ein Gedanke zu “Frühling? Sommer?!

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