Oh mein Gott, er ist 14!

Wo ist er hin, der einst so süße Hosenscheißer? Klangvolles Babygebrabbel aus der Wiege? Er sitzt vor der PlayStation, hat die stinkerten Turnschuhfüße auf dem Couchtisch und fragt, ob es noch mehr Chips gäbe …

Ein gequältes Seufzen entfleucht meiner Brust, die ach – so lang ist’s her – ihm einst Milch spendete.

Auf macht er sich, auf den Weg zum Sport, allein, die Tasche geschultert, ein flüchtiger Blick zurück: „Bye, Mami!“ Immerhin, meine Brust hebt sich und schmerz erneut.

Wie wunderbar sie gedeihen und ziehen zu sehen, wie schrecklich, dass er schon so groß ist, wie schön, dass er meine Hilfe ab und zu noch braucht.

Ein Gedanke zu “Oh mein Gott, er ist 14!

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