Schnee auf dem Kilimandscharo

– von Ernest Hemingway

Warum denn der? Weil die alten Säcke uns jungen Hasen durchaus was beibringen können. Für mich haben Kurzgeschichten so etwas persönlich unverstelltes wie Tuscheskizzen eines Künstlers: pur, unverfälscht, ohne Tünche.

Hier: Ein alter Mann flüchtet vor der Einsamkeit in ein Café. In einem Kinderzimmer wartet ein kleiner Junge einen ganzen Tag lang auf den Tod. In einem Krankenhaus wird ein Radio zum Tor der Welt, und in der afrikanischen Steppe kämpft ein Mann gegen die Angst vor dem Löwen – und um seine Ehre.

Hemingways Kurzgeschichten gehören zum Besten, was die Literatur des 20. Jahrhunderts zu bieten hatte. Seine Sprache ist knapp, unverfälscht und ehrlich, der Ton hart, konturenreich und weich zugleich.

Meine dringende Empfehlung: Schnee auf dem Kilimandscharo – den will ich übriges in nächster Zeit besteigen (Bericht folgt mit Sicherheit).

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