Ohne Worte Ohne

Ein typischer Sonntagvormittag bei uns zu Hause?
Ich steh mit den Kindern auf, mache das Frühstück, versuche zu lesen stelle eine Waschmaschine an. Dann wird ein bisschen Streit geschlichtet, Kinderpos sauber gemacht, vorgelesen und Tee getrunken.

Mein Mann? Erst einmal bleibt er ein bisschen liegen, dann steht er auf und macht seinen Sport. Wenn ich Glück habe setzt er sich noch auf eine Tasse Tee zu mir an den Frühstückstisch.

Anschließend wird der Computer oder das iPad geöffnet und er verabschiedet sich in seine digitale Welt. Ob neben ihm Kinder Sofakissen mit Kugelschreiber bemalen, zwei Brüder sich versuchen totzuschlagen oder das Kinderzimmer verwüstet wird, geht an ihm vorbei. Abends sagt er dann:

„Hach, wie schön eine solche Familie zu haben! Und wie unkompliziert die Kinder schon geworden sind …“ Ohne Worte starre ich meinem Mann über die Teetasse hinweg an.

5 Gedanken zu “Ohne Worte Ohne

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