Wenn der Regen fällt

Wenn der Regen fällt
Ist alles schwer und so viel fruchtbar.
Tropfen schmerzen und verwischen die Sicht.

Ein Wanderer zieht mühsam dahin.
Das Bündel des Lebens drückt sich feucht auf seine Schultern.
Sein Stecken und Stab ist zu kurz.

Wo geht es hin? Was ist das Ziel?
Geformt von den oberen Zehntausend, nicht von ihm.
So zieht er Schritt für Schritt der Unsicherheit entgegen
Weg vom Apfelbäumchen in seinem Garten.

Gebückt unter der Weltenlast erreicht er das Land.
Das gelobte Land, seine und ihre Zukunft.
Wie das Heilige Paar der Erlösung entgegen,
Der Türe verwiesen.

Der Regen fällt.
Verwischt die Schuld der Schuldigen.
Hinter dem Zaun wird es wohl besser werden.
So hofft er.

Und der Regen fällt.

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