Die Kunst des Seins

Manchmal denke ich, ich existiere nur in der Literatur. Ich bin der forsche Extremskifahrer in den Rockys, die tollkühne Erfinderin der Langsamkeit oder der unsichere Sucher einer Wirklichkeit. Je länger ich lese, um so mehr zieht es mich in die Fiktion in meinen Händen. Ich erleide Schiffbruch, werde Millionär und verliere alles.

Weile ich in dieser körperlichen Nebenexistenz, zum Beispiel beim Aufräumen, Kochen und Arbeiten, dann merke ich, wie ich die Probleme der Protagonisten löse. Merke, wie sie ein Teil von mir werden, ein Teil von mir sind und es auf ihre Art immer bleiben werden.

Vielleicht besteht der Sinn aus Literatur genau daraus: uns zu spiegeln, zu einem besseren Leben durch Reflektion zu inspirieren.

Meine vermessene These ist, dass das der Auftrag jedweder Kunst ist. Ob Literatur, Musik, bildende Kunst. Wenn wir uns ihnen öffnen, die zarten Anspielungen erhören, dann sehen wir in unsere Seele und die unserer Gesellschaft.

Meine Tipps:

Haus der Kunst

Franz Mark Museum, Kochel am See

Museum Brandhorst

Galerie Carol Johnssen

Bücher – geniale Tipps

Kinderliteratur

Staatsoper München

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Bildquelle: Pinterest

 

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