Sommerferien

Was für ein Geschmack bereits dieses Wort hat!

Bald ist es wieder so weit und sie sind da: die Sommerferien. Mein perfekter Ort sähe so aus: Meine kleine große Familie wäre mit dabei. Wir würden ein Häuschen in der Nähe der sandigen Mittelmeerküste mieten. Im verwunschenen und wilden Garten wäre das Poolwasser kühl und hellblau.

Die Vögel singen morgens, eine Briese weht mir durch die Haare. Es ist noch klar und frisch. Man kann das Meer riechen. Die Sonne wärmt mich von außen, von innen eine Tasse heißer Tee. Blinzelnd krabbelt mir ein Kind auf den Schoß. Wir bereiten das Frühstück vor und lassen uns in den Tag treiben. Dieser verspricht Zeit. Zeit zum Faullenzen, zum Lesen, zum Spielen und auf den Markt gehen. Wir riechen und schmecken Tomaten, Melonen und klebriges Gebäck.

Dann gehen wir ans Meer. Meine Zehen graben sich in den kühlen Sand, ich falle rückwärts auf ein Handtuch und lasse los. Mein Blick schweift noch über das endlose Blau, die Wellen rauschen meinen Kindern um die Knie. Diese Weite trägt mich und verspricht mir Gedankenfreiheit. Ich werde ganz leicht vor Entspannung. Hier ist Platz. Kein müssen, kein tragen, kein machen. Nur Sein. Picknick im Sand, ein Eis nach dem anderen und abends wird gekocht.

Bei Kerzenschein plaudern und philosophieren. Ich merke, wie mein Hirn mir Ideen schickt, die ich sonst nicht wahrnehme. Der  Wein rinnt, das Brot und der Käse schmecken nach Paradies. Die Jungs fallen nach dem Pool ins Bett bei geöffnetem Fenster. Sie lauschen uns, wir ihnen. Gemeinsam im Urlaub.

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