Busrauschen

Eine Stunde, ist eine Stunde. Viel Zeit, um die anstehenden Dinge des Lebens zu tun. Oder auch, um eine Stunde lang im Berufsverkehr zu stehen. Ich bin hin und hergerissen, ob ich diese Stunde lieber im eigenen Auto sitzend, oder im öffentlichen Bus – wahrscheinlich stehend – verbringen würde.

Im Ersten könnte ich immerhin Musik, Temperatur und Telefongespräche so handhaben, wie es mir passt und Platz für mein Zeug ist auch noch. In Zweiten besticht die Gemeinschaft (gebt zu, es gibt doch immer was zum schauen) und die Tatsache, dass das Stehen meiner Gesundheit zuträglicher ist. Ich nehme also den Bus und unterliege sofort dem Buskodex:

  • schau niemanden in die Augen
  • fasse möglichst wenig an
  • sprich leise (auch, wenn telefonieren unvermeidlich ist)
  • das gilt auch für Kinder und Jugendliche
  • nimm so wenig Platz wie möglich ein
  • sei am Besten gar nicht da

 

Boah, es ist schon immer wieder befreiend auszusteigen! Morgen nehme ich wieder das Auto und rege mich dann erneut über mich Einzelfahrer auf, der so egoistisch die Straßen blockiert und die Umwelt verpestet. Wie man’s macht, macht man’s verkehrt. Vielleicht ist ein Fahrrad die Lösung? Mal sehen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s