Starke Frauen und die stärkste Frau

Sie ist gerade 75 Jahre alt geworden: Pippi Langstrumpf, die stärkste Frau der Welt. Sie ist Konventionssprengerin und hat für uns Mädels so manche Kette gelockert, stellt alles in Frage.

Wir brauchen Pippi, wir brauchen sie mehr denn je. So, wie die Gesellschaft momentan aufgestellt ist, wird sichtbar, welch alte Rollenbilder wir in diesem wunderbaren Land noch pflegen und leben. Der Mann geht ins Büro/Arbeitszimmer und die Frau jongliert Homeschooling, das bisschen Haushalt und ihren eigenen Job (siehe Studie EconStar). Während Männer im Homeoffice reihenweise Studien publizieren, reichen Frauen kaum mehr wissenschaftliche Arbeiten ein. Tja, kein Wunder, dass sich daraus auch langfristig Nachteile in der beruflichen Entwicklung der Frauen ergeben (siehe Böckler.de).

Wie kommen wir da raus? Ist es ein Zugeständnis, dass wir einfach familiensozialer eingestellt sind und dem Job die Kindererziehung nicht opfern wollen? Denn, wenn beide Eltern arbeiten gehen, wer kümmert sich dann um die Kinder? Oder müssen wir von unseren Göttergatten einfach ein Teilzeitmodell fordern, das meine in Scheidung lebenden Freundinnen genießen?

Das führt mich zurück zu Pippi. Sie ist unglaublich stark, macht was ihr gefällt und ist dabei nicht egoistisch und selbstbezogen, sondern einfach nur unglaublich erfolgreich. Erinnern wir uns doch wieder an die Stärken einer Pipi.

Vielleicht ein neues Vorlesebuch für unsere Kinder? Drücken wir es Papi in die Hand, vielleicht kommt er ins Grübeln.

Erhältlich zum Beispiel beim Hugendubel.

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Mit herrlichen Illustrationen von Katrin Engelking

 

Brief an einen Freund

Derzeit mache ich mir etwas Sorgen. Nein, nicht um die grassierende Erkrankung, sondern darum, was sie aus uns Menschen macht. Wie wir miteinander bereit sind umzugehen. Ich bin erschrocken, wie weit wir bereit sind unsere Seele für die uns erhaltende Wirtschaft zu verkaufen.

Wir haben den ersten Lockdown unseres Lebens erlebt. Wir gewöhnten uns an die rasante Digitalisierung und deren Möglichkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen.

Und nun?
Egal was die Obrigkeiten beschließen, die Menschen sind mittlerweile eigensinnig genug und lockern auf ihre Art. Ich glaube kaum, dass auch nur irgendwelche Maßnahmen von der Bevölkerung den Richtlinien entsprechend umgesetzt werden.
Halt, stimmt nicht: Der Nasen-Mundschutz ist allgegenwärtig – ist er doch das äußerliche Zeichen des sich Fügens in auferlegte Verhaltensmaßnahmen.

Aber was sehe ich dann? Wie wird er abgesetzt und in die Hosentasche gesteckt, vor dem nächsten Geschäft wieder gezückt und oft genug verkehrt herum (inside out) wieder aufgesetzt?!
Verabredungen unter Familien und Kindern, Freunden und Verwandten sind keine Seltenheit. Mich wundert es, dass mein Funknetz immer noch #StayHome anzeigt. Die Welt scheint schon wieder auf den Beinen zu sein.

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Was mich daran erschreckt?! Es wird billigend in Kauf genommen, dass ein Großteil unserer Bevölkerungsgruppe diesem Virus erliegen wird. Die Zahl der Infektionen wird rapide steigen. „Juckt mich nicht“, höre ich dann „unsere überalterte Gesellschaft wir halt jetzt entschlackt.“ Geht’s noch?! Da steigen in mir Bilder einer längst überwunden gedachten Zeit in mir auf. Euthanasie – das scheint es zu sein. Gut, nicht ganz so drastisch, aber die Sorglosigkeit von vielen drängt dieses Gedanken auf.

In der Hosentasche werden wir einen Impfausweis mit angezeigten Immunitäten tragen? Das erinnert mich an Metropolis. Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.

 

Home-schoolst Du noch oder lebst Du schon (wieder)?

Kleiner Einblick in meinen derzeitigen Alltag: Vier Kinder zum Frühstück treiben, dann zum Zähneputzen und an die Rechner (immerhin haben wir so viele…), Videokonferenz um 10, Einkaufen, Kochen, Aufräumen, alle raus zum Sport treiben, Vokabeln abfragen, dazwischen mal was von meinem Mailberg abarbeiten , 20 Uhr die nächste Sitzung. Diese Leier kennen wir alle derzeit nur zu gut. Wir sind halt ständig erreichbar, für jeden.

Seien wir mal ehrlich: Ständig wird gesagt, wir Eltern ersetzen keine Lehrer. Aus den Ministerien werden Stimmen laut, dass dieses Schuljahr die Schüler mit Nachsicht versetzt werden. Noten gibt es in Bayern seit Mitte März nicht mehr.

Und da soll ich mich stressen?! Ich bin begeistert, dass sowohl unsere Waldorfschule, sowie die Real-, die Grundschule und das altsprachliche Gymnasium es mittlerweile alle schaffen unsere Kinder vormittags weitgehend selbständig zu beschäftigen. Natürlich muss ich ab und zu Divisionen kontrollieren, Englischtexte korrigieren und mal eben (meist um 22 Uhr) Deutsch-Interpretationen aus dem Ärmel schütteln (Merkmale des Naturalismus bei „der Bahnhofswärter Thiel“) …

Aber mal ehrlich, hätte man vor acht Wochen versucht unsere Sekretariate per Mail zu erreichen, wäre man kläglich gescheitert. Und jetzt? Digitale Pinnwände mit Videodateien, Diktaten und Konferenzen zu fast sämtlichen Themen.

Unsere Schulen haben einen Quantensprung hin zur Digitalisierung gemacht.

Anstatt ständig zu meckern, dass unsere Schulen nicht digital, nicht fortschrittlich und modern genug sind, sollten wir versuchen das Beste der jetzigen Zeit in die darauffolgende hinüber zu retten und gemeinsam Schule neu denken.

Das wäre es.

https://der-achte-tag.podigee.io/31-neue-episode

Was braucht unser Kopf jetzt?

Beitragsbild: Morning Sun von Gustav Deutsch bei Lumas

– Frederick, die 2.

Die Wände sind eng, alles ist aufgeräumt, entmistet und geputzt. Kein Kind trägt neuen Dreck in die Bude, kein Partner packt seine olle Sporttasche in die Ecke. Tja, und jetzt?!

Neues Mindset. Geh in Dich, erkunde, was Du immer schon tun wolltest, aber die Zeit dazu nicht hattest. Jetzt ist sie da, die Zeit, die Ungestörtheit (soweit Dein Arbeitgeber Dich in Kurzarbeit oder gar in die Arbeitslosigkeit entlassen hat – ok, dann gibt es wieder ne Menge zum Aufräumen, aber keinen Grund in die Depression zu rutschen).

Jetzt neu denken – über Deine Kreativität, Deinen Antrieb, Deine politische Gesinnung und Deine Zufriedenheit mit der Gesamtsituation …

Was bedeutet Dir Dein Land?
Was bedeutet Dir die politische Ausrichtung Deiner Regierung?
Wie sähe ein gutes Europa in Deinen Augen aus?
Was ist Deine Kreativität?
Wozu dient die Kunst?
Was ist Kunst?
Wen willst Du als ersten treffen, wenn Du wieder raus darfst?
Was willst Du als erstes besuchen? Einen Biergarten? Ein Museum?
Was bedeutet für Dich der Baumarkt?
Was bedeutet Dir Freiheit?
Was bedeutest Du Dir?

Denk nach, denk nach.

Unser Kopf braucht Denkanstöße aus der anderen Richtung, der, in die Du sonst nicht blickst.

Hier Anregungen zur Inspiration:
Mia Florentine Weiss (Konzeptkünstlerin)
Der Achte Tag Deutschland neu denken, Interviews von Politikern, Künstlern, Wirtschaftsanalysten, Forschern, Historikern etc. (Podcast von Gabor Steingart)
Metropolitan Museum (virtuelle Führung und ein geistiger Tripp nach New York)
kostenlose Stadtführung durch Paris – Reisen mal anders

Frederick, was siehst Du?

Ok, bin wieder da. Das Leben trubelt um uns herum – oder auch gerade nicht. An was mich diese Zeiten erinnern? An Frederick – ein Buch aus meiner Kindheit. Eine Feldmaus, die von Eindrücken zehrt – vom warmen Licht der Sonne, dem Rauschen des Meeres (meine Erinnerung) oder dem Geschmack einer frisch vom Baum geernteten Feige – einfach unbeschreiblich. Genau so ist unser Leben bisher. Tauch in Deinen Kopg, befreie Dich von Ängsten und schwelge in Erinnerungen – wozu machen wir all diese Erfahrungen?!

Das „Was“ im Radio …

Im Auto. Das Radio läuft: „Erzähl mal, wie das mit Deiner Bisexualität so für Dich ist …“ Sofort wechsle ich den Sender und frage mich, ob das politisch korrekt ist, also, dass ich den Sender wechsle. Muss ich mir von Lieschen Müller oder Otto Normalo erzählen lassen muss, wie schlimm sich sein Sexlife vor dem Outcomming angefühlt hat?

Eigentlich nicht. Es ist jedem selbst überlassen, was er mag und was nicht. So liberal bin ich.

Mich beschleicht dennoch eine Ahnung. Wo wären wir, wenn wir Mädels, also wir Frauen, unsere ehelichen und sexuellen Sorgen nicht in die Öffentlichkeit getragen hätten? Wer, wenn nicht das Gegenüber, das patriarchalische System, hätte uns zuhören müssen?! Nur so konnten wir ein Miteinander, statt dem immer noch existenten Gegeneinander, schaffen können.

Nur durch die öffentliche Debatte kam es zu öffentlichen, nicht ständig persönlichen, Diskussionen. Nur so konnten wir Frauen uns durch uns selbst, mit Hilfe der Öffentlichkeit, befreien.
Also nur zu, ihr Bis, Transgender und alle, die da draußen noch unter der Bettdecke mit sich unzufrieden sind – wir hören zu (und ich hab das Radio zurückgeschaltet)!

 

 

Wohnst Du schon, oder wartest Du noch?

Mal wieder hin zum schwedischen Möbelhaus: Die Kinder sind aus den kleinen Schränken herausgewachsen, aber noch zu jung, um ein gutes Stück Möbel mit dem notwendigen Respekt zu behandeln.

Nachdem wir beim Online-Shopping grandios gescheitert sind (immer beim Bezahlvorgang – wie blöd), kein Liefer- und Montageservice dazu zu buchen war und auch die auf der Seite angekündigte Abholung von „Altmöbeln“ nicht zu finden war, frustrierte Aufgabe und zurück zum Shopping im Real Life …

Das ging erstaunlich schnell. Wenn man eine klare Vorstellung seines Pax-Schrankes hat, dazu morgens mit ausgeruhten Mitarbeitern zu tun hat und man der erste an der Kasse ist, dann scheint es ein guter Kauf gewesen zu sein.

Ein Liefertermin war auch in den nächsten zwei Wochen zu haben.

Tja, und genau da sitze ich nun: Es ist „Liefertag“. Eine Mail kündigte mir an, dass ich nun auch ein 2-Stunden-Zeitfenster erhalten werde, damit ich nicht die ganze Zeit nur auf IKEA warte, also von 7 Uhr morgens bis 21 Uhr abends. Der Link funktioniert nicht. Nicht im geringsten. Seit gestern habe ich drei Mails mit der Ankündigung meiner Ware und dem versprochenen Zeitfenster erhalten – nur eben ohne Zeitfenster!

Es wird ein langer Tag. Der Fahrer ist gehalten, mich eine Stunde vor Lieferung anzurufen. Mein Telefon schweigt.

Die angegebene Kontakttelefonnummer führt Dich direkt zur duzenden, immer freundlichen – natürlich digitalen – Telefonassistenz vom Haupthaus. Kein Durchkommen!!

Also räume ich zu Hause, versuche meine sich aufstauende Wut am Sortieren der Kinderzimmer rauszulassen. Es gelingt nicht. Ich erwürge das IKEA-Krokodil auf dem Bett meines Sohnes und werfe mit den quitschfidelen Kissen vom Sofa um mich. Ich rase und tobe durch die Wohnung. Vor Wut trete ich gegen eine Kommode. Es ertönt ein lautes Krachen. Das Ding ist kaputt: Ein langer Riss zieht sich durch die Front der Schublade. Oh nein! Das war auch von IKEA! Ob ich es je ersetzen werde? Ich glaube kaum.

Als ich am Nachmittag erschöpft die Wohnung verlasse, schweift mein Blick über das Fensterbrett mit der Post. Meine entzündeten Augen nehmen den Zettel kaum wahr, aber dann lese ich ihn doch. Ein reizender Handwerker bietet seine Dienst an: Renovierungsarbeiten, Trockenbau, Spachtelarbeiten. „Wow“, denke ich, „der Mann kann was.“ Stimmt, denn als letzte Möglichkeit zukünftige Kunden zu erreichen fügt er hinzu: „und Aufbau von IKEA-Möbeln“. Na, wenn die nur da wären, dann wäre das mein Mann der Stunde …

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Bildquelle: pickclick.de

 

Frühlingserwachen

Es wärmt der Strahl so langsam wieder,
es regen sich die steifen Glieder …

Äh, ok, jetzt mal ernst:

Woher treibt es einen einerseits diese Energie in die Gebeine, so dass man zum Frühjahrsputz (inkl. Entmisten …) neigt, andererseits diese Müdigkeit einen zu lähmen scheint? – Oder ist es einfach nur mein Alter?!

„Raus!“, rufe ich meinen Kinder entgegen, wenn die Sonne lacht und sie nach mehr Zockzeit fragen. „Raus, sucht mir Frühblüher!“ Welche Blume schafft es am schnellsten durch den steinharten Boden, um uns anzukündigen, dass es weiter geht im Rad der Zeit?

Frühlingszeit ist Zeugniszeit, auch dass scheint sich aufs Gemüt zu legen. Am Zeitungsstand war zu lesen, wie Eltern ihre Kinder belohnen. Ich weiß nicht, muss ich mich da einmischen? Ist das Zeugnis nicht ein Zwischenstand (für die Kinder), um zu erkennen, ob das Jahr erfolgreich zu werden scheint? Muss ich das belohnen (geschweige denn bestrafen)? Lehne ich mich zu weit zurück?
Was erwartet die Gesellschaft von uns Eltern? Nimmt der Staat uns nicht eh schon alles aus der Hand, dann soll er es auch richten?

Fragen über Fragen. Und das an einem scheinbaren Frühlingstag.

Hier Infos zum Original: Frühlingserwachen

Kondost Du noch, oder lebst Du schon?

Tatsächlich gibt es im Amerikanischen den neuen Begriff des „to kondo“. „I kondo these days, please wait.“ Das hört man dort schon eine ganze Weile.

Was sich dahinter verbirgt? Marie Kondo – Japanerin, sesshaft in den USA. Was sie lehrt? Ordnung. Japanische Ordnung. Nach dem Motto: „Behalte nur, was Dir Freude macht,“ entrümpelt sie amerikanische Wohnungen.

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Marie Kondo

 

Das macht die zierliche Japanerin im immer weißen Oberteil so effizient, dass Netflix ihr eine eigene Serie eingeräumt hat. Lustig, wie messy es bei so manchem Daheim ist. Die Schadenfreude ist allerdings nur von kurzer Dauer, als ich meinen Blick über den Bildschirmrand meines iPads wandern lasse.

Ich schreite zum Selbstexperiment.

Ihrer Ordnung basiert auf fünf Grundsätzen, denn sie räumt nicht nach Zimmern auf, denn das führt zu keinem Ende. Sie entmistet nach folgenden Schritten:

  1. Alles auf einmal, in kurzer Zeit und perfekt aufräumen
  2. Alle Dinge zum Aufräumen werden auf einem Haufen gesammelt
  3. Entscheiden, was weggeworfen wird aufgrund der Frage: Macht es mich glücklich, wenn ich diesen Gegenstand in die Hand nehme?
  4. Jeder Gegenstand, den man behält, bekommt seinen Platz zugewiesen
  5. Alle Dinge müssen dort richtig verstaut werden

Das führt dazu, dass zuerst alle Kleidungsstücke (inkl. Mäntel, Skihosen, Schals und Unterwäsche) sich auf einem erschreckend hohen Berg türmen. Der Schock ist groß und macht das Entmisten wesentlich leichter. Wirklich nur die Stücke, die einem noch Freude bereiten, wandern geordnet in den Schrank zurück (kein, da pass ich sicher mal wieder rein …).

Ebenso ergeht es Büchern, Schuhen, Unterlagen und Erinnerungsstücken und Kleinkram …

Jetzt liegen auf meinem Nachtisch, dem Esstisch und im Wohnzimmer nicht mehr unkontrolliert Bücher herum, sondern nur noch im Regal. Puh!

Gleich weiter zur Küche. Alle Nahrungsmittel auf einen Haufen. Abgelaufenes weg, ranziges Öl aus der hintersten Ecke wandert auch in die Mülltüte. I love it und werde mit einem Schwall Glückshormonen beschenkt! Tassen, Schüsseln und Tupperware liegt geordnet in Reih und Glied.

Bei den Kinderzimmern helfen die Kinder mit. UNd jeder darf eine „Ramschschublade“ mit Schätzen behalten. Dennoch – Beim nächsten Kirchenbasar für Kindersachen werde ich reich!

Am Ende der Woche stehe ich leicht geschockt vor dem Berg wegzubringende Dinge.
Eine ganz wesentliche Frage beginnt bei all dem Ausmisten an mir zu nagen: Warum konsumieren wir so viel? Warum wird es immer mehr und mehr bei mir in der Wohnung?

Ich erlasse ein strenges Einfuhrverbot von Dingen für meine Familie und mein Fastenvorsatz für die kommende Zeit?

Weniger ist mehr.

Mal sehen.

 

Bildquelle: Martin Graf

Endlich auch bei uns!

Ist doch so: Der gute Wille allein reicht nicht. Immer in der Stadt erst möchte ich einen Coffe-to-go trinken und all meine wunderschönen Mehrwegbecher stehen gespült im Küchenschrank daheim. Auch ziehe ich es vor mit meiner kleinen Crossshoulderbag durch die Schluchten dieser Stadt zu ziehen und da passen die Mehrwegbecher leer beim besten Willen nicht hinein.

Tja, wie lange habe ich mich in unsere deutsche Hauptstadt gesehnt, in der man an jeder Ecke einen Mehrwegbecher „ausleiht“ und ihn an anderer Stelle wieder abgibt. Das gibt es in Berlin schon seit mehreren Jahren uns so sehr ich diese Stadt im Süden der Republik liebe, behäbig ist sie schon …

Nun geht das aber auch bei uns: Nimm einen Recup-Becher per Pfand in die Hand und werd‘ ihn ebenso einfach wieder los. Reines Gewissen, gute Sache – endlich!

Mittels eigener App kannst Du ganz schnell sehen, wo Du die Dinger erhalten und auch wieder loswerden kannst … Herrlich!